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Die Fichte (Picea)

Die anspruchslose, aber produktive Fichte ist mit einem Anteil von ca. 60% des österreichischen Ertragswaldes die wichtigste heimische Baumart. Der große Baum erreicht Höhen zwischen 30 und 55 m, vereinzelt bis 60 m. Die Rinde ist in der Jugend rotbraun (daher „Rottanne“), die Borke später dünn, rötlichgrau und blättert in dünnen Schuppen ab. Die Nadeln sind zugespitzt, auf kleinen Nadelkissen sitzend. Die Zapfen hängen an den Zweigen und fallen nach der Samenreife als Ganzes ab. Die Jahrringgrenze wird durch das abschließende dunkle Spätholz und das im neuen Jahrring beginnende helle Frühholz deutlich markiert, was dem Holz einen dekorativen Charakter verleiht.

Die Fichte liefert Bauholz - von der robusten Transportpalette über das Schalungsmaterial im Betonbau , dient aber ebenso als viel geschätzter Weihnachtsbaum. Gekrönt wir die breite Leistungsfähigkeit vom exklusiven, feinjährigen Resonanzholz, das zu Klangböden von Klavieren und Decken von Saiteninstrumenten gefügt wird.

Die zarten Triebe der Fichte haben auch eine Heilwirkung auf den menschlichen Organismus, speziell bei Erkrankungen der Lunge und der Atemwege (z.B. Bronchitis, Husten, Katarrh der oberen Luftwege, Keuchhusten, Asthma…). Das ätherische Öl der Fichte wirkt antibakteriell, beruhigend, schleimlösend und tonisierend. Gerne finden sie auch Verwendung bei Nervosität, nervösen Herzbeschwerden und Schlaflosigkeit.

 

Fichtenwipfelsirup - Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit
Die hellgrünen Zweigspitzen der ab Mitte Mai treibenden Fichte sammeln und in ein Einmachglas schichtweise mit Kristallzucker einlegen bis das Glas voll ist. Das verschlossene Glas ca. 4 Wochen sonnig lagern. Nach dem Abseihen gewinnt man einen bekömmlichen Hustensirup.


Hausbaum folgender Familienhotels: